Kostenloses Orientierungsvideo
Kostenlose Orientierung: Warum sich Abstillen oft so schwer anfühlt und was Eltern dabei häufig übersehen.
Kommt dir das bekannt vor?
Du hast es schon versucht und beim Weinen deines Kindes gespürt, dass du in diesem Moment nicht weitergehen konntest. Du denkst seit Wochen oder Monaten darüber nach, spürst deine Grenze deutlich und fragst dich trotzdem, ob du sie deinem Kind zumuten darfst.
Du hast Angst, dein Kind könnte sich zurückgewiesen fühlen, etwas verlieren, das es noch braucht, oder eure Bindung könnte unter dieser Veränderung leiden. Gleichzeitig merkst du sehr deutlich: So möchte ich nicht weitermachen und es darf sich jetzt etwas ändern.
Dass du bisher jedes Mal wieder zum Stillen zurückgekehrt bist, hat nichts mit fehlender Konsequenz zu tun. Es zeigt, wie viel bei diesem Thema gleichzeitig mitschwingt.
Warum sich Abstillen so schwer anfühlt
Für dein Kind stellt Stillen Nähe her. Es findet darüber nach Trennung oder Anspannung zurück in Sicherheit, reguliert Müdigkeit, Stress und Überforderung, bekommt Trost und wird beim Einschlafen und beim nächtlichen Aufwachen begleitet. Im Körper erlebt es dabei: Ich bin sicher, ich bin gehalten, ich bin nicht allein.
Wenn das Stillen endet, endet für dein Kind also weit mehr als eine Mahlzeit. Deshalb kann sich Abstillen für euch beide wie der Verlust von etwas sehr Bedeutungsvollem anfühlen.
Was du dabei spürst, ergibt Sinn. Es ist eine nachvollziehbare Reaktion auf eine Veränderung, die viele Ebenen gleichzeitig berührt.
Abstillen berührt mehrere Ebenen zur selben Zeit. Solange nur eine davon betrachtet wird, bleibt die eigentliche Herausforderung unsichtbar.
Welche körperliche, emotionale und regulierende Aufgabe das Stillen in eurem Alltag gerade erfüllt und in welchen Situationen dein Kind besonders stark danach sucht.
Sein Entwicklungsstand, sein Temperament, seine Reizverarbeitung und seine bisherigen Erfahrungen mit Trennung, Veränderung und Wiederannäherung.
Deine persönliche Grenze, deine aktuelle Belastbarkeit und deine automatischen Reaktionen auf Weinen, Protest und Enttäuschung.
Sätze wie „Eine gute Mutter hält das noch länger aus“ können sich vollkommen wahr anfühlen und stammen häufig aus früheren Bindungs- und Beziehungserfahrungen.
Wie eine Reaktion deines Kindes eine bestimmte Reaktion in dir auslöst und wo sich Unsicherheit, Anspannung und Rückversicherung gegenseitig verstärken.
Wie Führung, Verbindung und emotionale Sicherheit gleichzeitig bestehen bleiben, auch wenn dein Kind protestiert oder trauert.
Diese Ebenen wirken zusammen. Genau deshalb reicht eine allgemeine Abstillmethode in vielen Familien nicht aus. Im Orientierungsvideo zeige ich dir, wie sie ineinandergreifen.
Schwer wird meistens das, was die Entscheidung in dir auslöst. Jedes Weinen deines Kindes trifft auf deine eigene Geschichte mit Nähe, Trennung, Ablehnung und Konflikten. Genau in diesem Moment entsteht der Impuls, deine Entscheidung wieder zurückzunehmen.
Viele Eltern suchen deshalb nach der perfekten Methode. Die eigentliche Herausforderung liegt aber eine Ebene tiefer. Niemand hat ihnen erklärt, warum sich Abstillen emotional so schwer anfühlt.
Verstehen kommt vor Verändern.
Ein Video von rund zehn Minuten, dazu ein Begleitskript zum Nachlesen.
Die meisten Abstillbegleitungen setzen bei der Methode an: weniger Stillmahlzeiten, veränderte Abläufe, eine neue Einschlafbegleitung. Ich beginne eine Ebene früher und schaue mir an, was bei euch tatsächlich zusammenwirkt.
Erst aus diesem Gesamtbild entsteht ein Weg, der zu eurer Familie passt.
Wer hinter dem Orientierungsvideo steht
Ich bin Gründerin von Polly in Pyjamas, traumasensible Kinderschlafberaterin und Ausbilderin. In meiner Arbeit verbinde ich Schlafbiologie, kindliche Gehirnentwicklung, Bindung, Nervensystem, Hochsensibilität sowie die Prägungen und inneren Kind-Anteile der Eltern.
Dieses Orientierungsvideo habe ich aufgenommen, weil ich in der Begleitung von Familien immer wieder dasselbe erlebe. Eltern kennen viele Abstilltipps und kommen trotzdem nicht ins Handeln. Was ihnen fehlt, ist eine Erklärung dafür, warum sich diese Veränderung emotional so groß anfühlt.
Für mich bleibt dabei zentral: Eltern dürfen Grenzen haben, Kinder dürfen protestieren und beides schließt sich nicht aus.
Ja. Das Video ist vollständig kostenlos. Du meldest dich mit deiner E-Mail-Adresse an und bekommst nach der Bestätigung deinen Zugang.
Nach deiner Anmeldung erhältst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Sobald du bestätigt hast, schicke ich dir den Zugang zum Video.
Das Video dauert rund zehn Minuten. Dazu bekommst du ein Begleitskript zum Nachlesen, in dem auch die Selbstreflexionsfragen stehen, mit denen du eure Situation einordnen kannst.
Nein. Das Orientierungsvideo beantwortet nicht die Frage, wie du konkret abstillst. Es zeigt dir zuerst, warum sich Abstillen so schwer anfühlt und was in eurer Situation gleichzeitig mitwirkt.
Die Zusammenhänge im Video gelten unabhängig vom Alter deines Kindes. Wie stark einzelne Ebenen wirken, verändert sich mit der Entwicklung. Genau darauf schauen wir gemeinsam im Video.
Dann bist du hier genau richtig. Das Video verlangt keine Entscheidung von dir. Es hilft dir zu verstehen, warum Stillen für euch gerade so wichtig ist und woher deine Unsicherheit kommt.
Deine Daten nutze ich, um dir das Orientierungsvideo zuzuschicken und dich danach mit relevanten Inhalten rund um Abstillen und Kinderschlaf zu begleiten. Du kannst dich jederzeit mit einem Klick abmelden. Alle Details findest du in der Datenschutzerklärung.
Verstehe zuerst, warum sich Abstillen so schwer anfühlt. Alles Weitere ergibt sich daraus.
Traumasensibel. Kostenfrei. Mit Begleitskript zum Nachlesen.